
Rumba de Bodas, support: Leo in the Lioncage
World-Funk-Groove
Rumba de Bodas aus Bologna kommen mit ganz schwerem Gepäck ins treibsAND, nix anderes als ihr fettes neues Album Yenko lässt uns von ebensolch fetten Funkvibes und worldig groovigen Liveeskapaden träumen, wir haben schon das Glitzerhemd an🔊🥳
Das muß vermutlich aber schon bei LitLc dran glauben, die neunköpfige Band aus Kiel wird den Floor schon schön schrubben und das Glitzerhemd muß flott innen Trockner😅
Rumba De Bodas
"Yen Ko" ("Los geht's" in der ghanaischen Twi-Sprache) ist das neue Album von Rumba de Bodas und das vierte ihrer Karriere, das am 5. März 2023 erscheinen soll. Wie der Titel schon andeutet, stellt dieses Album eine Reise dar, die mit der Veröffentlichung der ersten Single "Isole" im Jahr 2020 begann.
Die Band wollte neue musikalische Territorien erkunden und suchte nach einer Verbindung zwischen Weltmusik und moderneren Klängen, ohne dabei den leichten Genuss ihrer Lieder zu verlieren. Es werden mehrere Sprachen verwendet: Italienisch, Englisch, Französisch und Portugiesisch. Ein Element, das das Fehlen von Grenzen anzeigt. Grundlegend war die Aufnahme der Gitarre in die Bandbesetzung, die zusammen mit einem neuen Bläsersatz die Möglichkeit neuer Kompositions- und Arrangementstile eröffnete.
Das Album, das im Duna Studio von Andrea Scardovi in Russi (RA) aufgenommen und abgemischt wurde, ist in Bezug auf die Arrangements ausgereifter als der Vorgänger "Superpower", während die Band ihre reine "Live"-Attitüde beibehält, d.h. ohne den Einsatz von Samples oder Computer programmierten Musikteilen.
Es ist schwierig, ein einzelnes musikalisches Genre zu bestimmen; es gibt viele verschiedene Elemente in Yen Ko zu finden. Die Scheibe beginnt mit „Todo Mundo“ und seiner gedehnten Atmosphäre, in der Rachels Stimme mit Portugiesisch und Französisch jongliert und eine Botschaft der Freiheit zum Ausdruck bringt; der zweite Track „I'm a Mess“ ist energiegeladen und hat eine ironische Botschaft; Dann bewegen wir uns vom jamaikanischen Reggae in „Fete de Mouvement“ zu den frenetischen Rhythmen Nordwestafrikas in „Krabu“, von den eher afro-lateinamerikanischen Klängen von „Chale“ zur Sanftheit von „Kalahari“, ganz im Gegensatz zu „High Life“, das an die Kompaktheit der typischen nigerianischen Grooves erinnert, alles neu interpretiert im Rumba de Bodas Timbre. Kurzum, ein Album, das es Stück für Stück zu entdecken gilt.
Der Sound der Bologneser Band ist wieder einmal vielfack beeinflusst: Rachel Does kratzige Stimme entwirrt sich zwischen energiegeladenen Afro-Funk-Bläsern, unterstützt von zentralafrikanischen Rhythmen und Klängen, zu einer Fusion von Genres und Einflüssen im typischen Rumba-Stil. Scharfe, stampfende Gitarren halten den Rhythmus der Tracks hoch und färben, mit Synthesizern unterlegt, die Atmosphäre, während drückende Bass- und Schlagzeugrhythmen zum Tanzen oder zum Klopfen auf das Lenkrad verleiten. Die Zusammenarbeit mit dem malischen Musiker Kalifa Kone und dem italienisch-nigerianischen Musiker Devon Miles, sowie eine Zusammenarbeit mit der chilenischen Band Newen Afrobeat trugen ebenfalls zur Entwicklung dieses neuen Sounds bei.
Giacomo Vianello Vos: Bass
Mattia Franceschini: Tasten/Synthesizer
Alessandro Orefice: Schlagzeug
Rachel Doe: Gesang
Kim Gianesini: Saxophon
Fabio Scalmana: Trompete
Petro Posani: Gitarre